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Der ganz normale Montag

 

Hallo liebe Leidensgenossen,

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe eine grundsätzliche Abneigung gegen Sonntage! Wenn ich morgens aufwache, weiß ich schon, dass es am nächsten Morgen wieder zur FH geht und mir fällt plötzlich ein, was ich noch so alles vorzubereiten hätte . Ist euch schon mal aufgefallen, dass jeder Dozent bzw. jede Dozent tatsächlich denkt, dass wir nur ein Fach studieren? Nämlich genau das, was sie unterrichten!! Ich weiß ja, dass wir Sprachen studieren und daher die regelmäßige Übung brauchen,allerdings fühle ich mich manchmal wie ein zwölfjähriges Mädchen, das noch zur Schule geht...bei all den Hausaufgaben!! Als ich also den ganzen schönen sonnigen  Sonntag (und ja, ich meine wirklich den ganzen Sonntag!!) damit verbracht habe, an meiner Hausarbeit weiterzuschreiben, war ich am Abend leider so erledigt, dass ich mich um kein weiteres Fach mehr kümmern konnte. Heute morgen, an der Fachhochschule angekommen, hatte ich dann schon ein schlechtes Gewissen, als ich die ordentlich angefertigten  Hausaufgaben meiner Kommillitonin für 'Übersetzen in Englisch' sah...Ich weiß nicht ob es an mir liegt, aber ich fühle mich manchmal ein bisschen überfordert.Ich kann nicht jeden Tag zur FH kommen und dann noch tausend Sachen zu Hause erledigen!Dann sitze ich schließlich im Unterricht, und mein reizender Dozent verkündet mir, dass 90 % der Leistung sowieso von zu Hause erfolgen sollte und man "nur" zum Fragen stellen die Vorlesung besuchen müsste. Ich komme grundsätzlich nur, um nicht das Gefühl zu haben etwas wichtiges verpasst zu haben..Heute (Montag) habe ich zwei Vorlesungen: Medienwissenschaft und Übersetzen in Englisch. Die erste Vorlesung ist eigentlich immer ganz interessant, weil wir uns gerade jetzt auch mit alltäglichen Sachen rund um das Web 2.0 beschäftigt haben, wo natürlich auch 'facebook' etc, dazugehört. Alles in allem wirklich modern und informativ. Beim Übersetzungskurs fühle ich mich irgendwie immer ein wenig unwohl.Der Kurs ist ziemlich groß und der Dozent ein wenig, na ja, sagen wir mal 'unstrukturiert'. Wir rasseln meist ganz schnell durch unsere zu Hause angefertigten Übersetzungen..Das Feedback an den Dozenten fällt ziemlich spärlich aus...Das Niveau im Kurs ist sehr unterschiedlich und ich gehöre zu denen, die freiwillig nicht den Mund aufmachen, wie die meisten anderen auch. Der Erwartungsdruck ist gerade in diesem Fach extrem hoch und die Dozentin haben keine wirklichen Tipps, die einem das Übersetzen vereinfachen. Prinzipiell übersetzt man dann seinen Text zu Hause und wenn man wissen möchte, ob es so richtig ist, liest man dann in der Vorelsung seine Übersetzung vor...Ist doch auch irgendwie komisch oder?? Ich fände einige Übersetzungsstrategien sinnvoll und kürzere Abschnitte, anstatt ellenlange Texte, an denen ich dann zu Hause verzweifele. Naja..da ich jetzt auch noch so einiges vorbereiten muss, verabschiede ich mich für heute und ihr hört morgen wieder etwas aus meinem "spannenden" Uni-Alltag;-)

 

21.5.12 18:56

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


yealiza / Website (23.6.12 00:39)
Hallo Nala25

Ich finde auch, dass viele Dozenten leider der Meinung sind, ihr Fach wäre das Einzige, für den wir was machen müssen. Meine Sonntage laufen auch so ähnlich ab, ich schaffe es, für maximal zwei Fächer die Hausaufgaben zu erledigen...
Was die Übersetzungskurse angeht, finde ich es auch manchmal sehr schade, dass einige Dozenten die Übersetzungen von uns nur durch lautes Vorlesen korrigieren. Der Übersetzungskurs aus dem Französischen von Prof. Dr. Sokol ist optimal: Frau Sokol bietet immer an, ihr unsere Übersetzungen zur Korrektur per E-Mail zu schicken und bringt sie immer zum Unterricht korrigiert mit . Außerdem erklärt sie uns immer wie man Dinge generell, grundsätzlich übersetzen soll und gibt uns nicht ihre eigene (einzig richtige)Übersetzung vor, wie es bei vielen anderen Dozenten der Fall ist. Sie ist immer engagiert und bringt verschiede Theorie-Blätter mit, wie z.B. über "false friends".

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